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Teil 1. allgemeine Luftfahrt
Teil 2. ein Blick in die Technische Universität Darmstadt

1. allgemeine Luftfahrt:

1783  
Erbprinz Ludewig von Hessen-Darmstadt brachte Abbildungen und kleine Ballons aus Paris mit nach Darmstadt.
1784 
Der gebürtige Ober-Ramstädter Prof. Georg Christoph Lichtenberg veröffentlichte im "Göttingischen Magazin" den Beitrag "Vermischte Gedanken über die aerostatischen Maschinen".  
27.09.1785
 
Blanchards Vorhaben mit Prinz Friedrich von Hessen-Darmstadt (Bruder des Erbprinzen) im Ballon in Frankfurt a.M. aufzusteigen, scheiterte. Wenig später fuhr Blanchard in seinem Ballon allein nach Weilburg.  
1907
 
Landung eines Gasballons in der Nähe von Eberstadt.  
04.08.1908 
Die Darmstädter sahen erstmals in der Ferne den lenkbaren Zeppelin IV.
Dezember 1908 
Graf Zeppelin jr. hielt zum Thema Luftfahrt den ersten Vortrag in der Großherzoglich Technischen Hochschule Darmstadt.  
Dezember 1908
 
Fabrikant August Euler stellte einen Pachtantrag zur Nutzung des Fuß-Exerzierplatzes auf dem Truppenübungsplatz Darmstadt-Griesheim für Flugversuche und zur Errichtung einer Flugmaschinenwerkstatt.  
Februar 1909
 
August Euler begann mit dem Bau einer Flugzeughalle und einem Pilotenhaus.  
25.08.1909  

Gründung der Flug-Sport-Vereinigung Darmstadt (F.S.V.) von Schülern des Ludwig-Georgs-Gymnasiums.
19.10.1909 
Das Luftschiff Parseval III landete auf dem Weiterstädter Exerzierplatz.  
25.10.1910
 
August Euler flog einen deutschen Dauer- und Streckenflugrekord von 3 Std., 6 Min., 18 Sek. auf dem Euler-Flugplatz.
Pfingsten 1911
 
Die F.S.V. entdeckte die Wasserkuppe als das geeignetste Segelfluggeländ e.  In den Sommerferien unternahmen sie viele Gleitflüge an der Wasserkuppe.
1911
 
Gründung der Hessischen Flugstudien-Gesellschaft e. V., dem späteren Verein für Luftfahrt e.V. in Darmstadt.
1911 
Beim ersten deutschen Zuverlässigkeitsflug war bei der vorletzten Etappe eine Zwischenlandung in Darmstadt vorgeschrieben.
10.-23.06.1912
 
Erste amtlich genehmigte Luftpostbeförderung auf der Strecke Frankfurt a.M., Darmstadt, Worms, Mainz, Frankfurt a.M. im Rahmen einer Postkartenwoche der Großherzogin Eleonore von Hessen und bei Rhein mit der Euler-Flugmaschine Nr. 33 "Gelber Hund", gesteuert von Flugzeugführer Ferdinand von Hiddessen. Daneben wurde das Zeppelin-Luftschiff "Schwaben" zur Luftpostbeförderung eingesetzt.  
22.07.1912
 
F.S.V.-Mitglied Hans Gutermuth flog mit dem Gleitflug-Doppeldecker „FSV X“ auf der Wasserkuppe einen Rekord von 840 m Weite in 112 Sekunden.  
01.10.1912 
Eröffnung der Fliegerstation Darmstadt-Griesheim (Preußische Armee)  
19.11.1913 
Zum Wintersemester wurde an der TH Darmstadt ein Lehrstuhl für Luftschiffahrt und Flugtechnik eingerichtet.  
17.-25.05.1914
 
Prinz-Heinrich-Flug 1914 - eine der Etappen: Darmstadt - Pforzheim - Straßburg - Speyer - Frankfurt a.M.

1918 bis 1930 
Französische Truppen hielten den Truppenübungsplatz mit Flugplatz besetzt.   20.01.1920  Neukonstituierung des Flugtechnischen Vereins Darmstadt.  
1920

Gründung der Akademischen Fliegergruppe Darmstadt e.V. - offiziell am 19.01.1921  
29.08.1920
 
Einweihung des F.S.V.-Fliegerdenkmals auf der Wasserkuppe zur Erinnerung an die gefallenen Kameraden und deren Gleitflüge.  
08.02.1924
 
Gründung Bund Hessischer Flieger e. V. - Hessen-Flieger Darmstadt  
13.07.1924
 
Einweihung des Flugplatzes Lichtwiese hinter dem Alten Friedhof an der Nieder-Ramstädter Straße mit einem Flugtag.  
12.04.1926
 
Eröffnung einer Verkehrsfluglinie der Deutschen Luft Hansa AG in Darmstadt.  
1926
 Gründung des "Sturmvogel", Flugverein der Werktätigen.  
ab 30.04.1928
 
Bestätigung und Erforschung der Aufwinde:
Im Rahmen des Forschungs-Institutes der Rhön-Rossitten-Gesellschaft und des Lehrstuhles für Meteorologie der Technischen Hochschule Darmstadt beauftragte Prof. Walter Georgii den Akaflieger Johannes Nehring, mit einer G.M.G. IIa die Aufwinde unter Cumuli zu messen (Start auf der Lichtwiese).
1929  Einrichtung einer der fünf deutschen Wetterflugstellen
25.04.1929
 Johannes Nehring flog Streckenweltrekord im Segelflug von Malchen am Westhang des Frankenstein nach Ubstadt bei Bruchsal von 72,2 Kilometer.  
23.10.1929
 
erster Autoschleppstart mit Gleitflugzeug der Hessenflieger auf dem Verkehrsflugplatz Lichtwiese mit Ernst Jachtmann.  
März 1930
 
Durchführung der ersten Wissenschaftlichen Segelflugtagung in Darmstadt; kurz danach Gründung der Internationalen Studienkommission für Segelflug (ISTUS).  
04./11.08.1930
 
Landungen des Luftschiffes "Graf Zeppelin" auf dem Griesheimer Sand 
März 1931 
Erstmaliger Flugzeugschlepp eines Hochleistungsseglers: Riedel schleppt Starck auf "Darmstadt II" in Griesheim, später auch Fuchs auf "Starkenburg" und Groenhoff auf "Fafmir".  
Herbst 1931 
Verlegung der Flugzeugschlepp‑ und Thermiksegelflug-Abteilung der Flugschule Wasserkuppe zum Flughafen Darmstadt-Griesheim.
Mai 1932 
Gründung des Motor-Flugsport-Clubs Darmstadt
im April 1933 
Die Rhön-Rossitten-Gesellschaft wurde umgewandelt in das Deutsche Forschungsinstitut für Segelflug - D.F.S.  
07.06.1933 
Peter Riedel flog auf "Fafnir" von Darmstadt nach Vomecourt (Frankreich) 229 Kilometer.  
1934
 
Schließung des Darmstädter Verkehrsflugplatzes Lichtwiese, Verlegung des Flugbetriebes auf den Flugplatz Darmstadt-Griesheim und Wegfall der Verkehrslinien der Luft Hansa mit Zwischenlandung in Darmstadt.  
1936

 Fertigstellung des Windkanals der Technischen Hochschule Darmstadt am Flugplatz Darmstadt-Griesheim. 
1936 
Der gebürtige Darmstädter Otto Graf Hagenburg gewann die deutschen Meisterschaften im Kunstflug.
1936 
Beginn von Ausbildungskursen der Luftwaffe auf dem Flugplatz Darmstadt-Griesheim.
1937

Eröffnung der Ingenieurschule für Luftfahrt am Flugplatz Darmstadt-Griesheim.
1939
 
Auslagerung der D.F.S. über Braunschweig nach Ainring; der Flugplatz wird zum Feldflugplatz.  
1941 
Entstehung der Fa. Jacobs-Schweyer Flugzeugbau am Flugplatz Darmstadt-Griesheim.  
22.-24.09.1943
Der Darmstädter Ernst Jachtmann flog an der Samlandküste einen Weltrekord im Dauersegelflug mit 55 Stunden, 51 Minuten, dessen Anerkennung ihm kriegsbedingt später von der FAI wieder aberkannt wird.  
1943 
viertes "Idaflieg" - Vergleichsfliegen - Leistungsvergleich zwischen Scheithauer auf "Horten IV" und Zacher auf "D 30".

1945 - 1992 
Besetzung des Flugplatzes Darmstadt-Griesheim durch die US-Army.  
1950  Gründung Hessischer Luftsportverband e.V. in Darmstadt  
15.07.1950 
Gründung der Segelfluggruppe Darmstadt (24.07.1951
Namensänderung in Aero-Club Darmstadt e.V.), aufgelöst zum 01.09.1991  
02.07.1953
 
Gründung Sportflieger-Club Darmstadt e.V.  
11.03.1961
 
erster Hessen-Sternflug nach Darmstadt/Egelsbach anläßlich des 11. Deutschen Luftfahrertages in Darmstadt, "50 Jahre Darmstädter Luftfahrt"  
1962 
50 Jahre erster amtlicher Postflug - Wiederholung des Fluges aus dem Jahr 1912  
1967
Eröffnung des Weltraumoperationszentrums für Satellitenkontrolle (ESOC). 16.01.1969 
Patenschaft der Stadt Darmstadt für die „Boeing 737 Darmstadt" der Deutshen Lufthansa AG
17.01.1969 
Neugründung der Hessen-Flieger Verein für Luftfahrt 1924 Darmstadt e.V.  
1970 - 1992
 
Mitbenutzung des Flugplatzes Darmstadt durch den HESSEN-FLIEGER Verein für Luftfahrt 1924 Darmstadt e.V.  
07.02.1970
 
Traditionsflug Egelsbach - Darmstadt zum Gedenken an Dr. August Euler - 60 Jahre Euler-Pilotenschule  
ab 07.02.1970  

dreiwöchige August-Euler-Ausstellung im Justus-Liebig-Haus Darmstadt    
09.09.1972 
Taufe der  Cessna 172 der HESSEN-FLIEGER auf den Namen "August Euler" 
1974  
Abschluß eines Mitbenutzungsvertrages für den Flugplatz
zwischen der U.S.-Army und den HESSEN-FLIEGERN
kurz darauf folgte ein Mitbenutzungsvertrag mit der TU Darmstadt.  
Herbst 1975 
Enthüllung eines Gedenksteins für die Deutsche Forschungsanstalt für Segelflug am Flugplatz Darmstadt.  
11.07.1980 
Der Flugplatz Darmstadt erhielt den Namen seines Gründers: "August-Euler-Flugplatz" und ein Gedenkstein wurde enthüllt.  
1986
Die Zentrale der Europäischen Organisation für meteorologische Satelliten (EUMETSAT) wird in Darmstadt eröffnet.31.07.1992 
Schließung des August-Euler-Flugplatzes durch die U.S.-Army   
seit 19.08.1996
 
August Euler - Luftfahrtpreis an der TU Darmstadt auf den Themengebieten "Luftverkehr / Luftfahrt“  
2006  

Ankauf des August-Euler-Flugplatzes durch die TU Darmstadt  
2008
 
Flugplatzjubiläum 100 Jahre mit großer Flugschau 
26.09.2008
Taufe der Cessna 172 R D-EXFS der HESSEN-FLIEGER auf dem Flugplatz Frankfurt-Egelsbach auf den Namen „August Euler II“.
  

2.  ein Blick in die Technische Universität Darmstadt:

12.12.1908
Dipl.-Ing. Graf Ferdinand von Zeppelin jr.: Gastvortrag im elektrotechnischen Institut: "Die Entwicklung der Luftschiffahrt und der modernen Motor-Luftschiffe"

Winter-Semester 1909
Privatdozent Dr. Max Gasser, Lehrauftrag zweistündige Vorlesung "Aeronautik" (Entwicklungsgeschichte, Stabilität, Steuerung und wissenschaftliche Zwecke des Ballons, über dynamische Fahrzeuge, ihre Bauart sowie Vor- und Nachteile der Flugmaschinen)

Sommer-Semester 1909
Privatdozent Dr. Max Gasser: Fragen der Navigation, Instrumente, Luftschiffkarten und Fahrtbestimmung mit entsprechenden Schlußübungen

 1909
Geheimrat Prof. Otto Bernd: Preisrichter anläßlich der ILA 1909 für einen Wettbewerb über Luftschrauben, Ballonmotoren und feste Leichtmetalle

ab Winter-Semester 1912
Privatdozent Dr. Ludwig Schleiermacher (Mathematiker), Lehrauftrag zweistündige Vorlesung "Aerodynamik in Beziehung zur Luftschiffahrt" (Voraussetzung Kenntnisse der Elemente der Differential- und Integralrechnung)

19.11.1913
Lehrstuhl Luftschiffahrt und Flugtechnik, Prof. Dipl.-Ing. Carl Eberhardt
(auf Betreiben von Prof. Dr. Ing. Max Gutermuth, Dekan Maschinenbau)

ab 1921
Lehrauftrag "Aeronautische Meteorologie", Dr. Walter Georgii (zuvor Prof. Linke)

ab 1922
praktische Übungen zur aeronautischen Meteorologie und Vorlesung "Meteorologie des Segelfluges"
 
ab 1922
Aerodynamisches Institut, Prof. Schlink
 
Mai 1926
Lehrstuhl Flugmeteorologie, Prof. Georgii
Zusammenarbeit mit dem Forschungs-Institut für Segelflug: Abt. Meteorologie und Strömungsforschung (Leitung Prof. Georgii)

1926/27
Lehrangebot an luftfahrttechnischen Fächern: 14 zweistündige Vorlesungen, sechs Übungen, zwei Praktika

ab 1929/30
innerhalb des Maschinenbaus die Studieneinrichtung Luftfahrt (zuvor Veranstaltungen zum Flugwesen als Vertiefungsfächer im Hauptstudium Maschinenbau)
 
01.01.1933
Lehrstuhl Luftschifffahrt und Flugtechnik Prof. Dr. Franz-Nikolaus Scheubel, Ingenieur und Wissenschaftler, Flugzeugführer (Nachfolger von Prof. Eberhardt)
 
1940
Lehrstuhl für Luftfahrzeugbau Prof. Dr. Gustav Messmer

01.10.1954
Neubeginn der Luftfahrttechnik an der TH: Prof. Günther Bock mit vielseitigen Forschungsmöglichkeiten.
In den Fachbereichen ergaben sich im Laufe der Jahre zahlreiche Veränderungen der Studienmöglichkeiten.


2007 Urheberrecht und Copyright Ursula Eckstein